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Bedenkjahr : seit dem Jahr 1988, das von der österr.... [Bedenkjahr]


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Bedenkjahr

das
seit dem Jahr 1988, das von der österr. Bundesregierung offiziell zum Bedenkjahr erklärt wurde, zumeist mit der Aufarbeitung der nationalsozialistischen Herrschaft 1938-45 verknüfpte Bezeichnung für Gedenkjahre

Referenz von Bedenkjahr




Art des Wortes: Substantiv

Erstellt von: anachoret am Mar.2010

Links: Bairisches Wörterbuch : Bedenkjahr - Referenz von Bedenkjahr



  


Bekanntheit

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Bewertungen (6)



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Da die negative Bewertung...
leider mit keiner Begründung versehen ist, nehme ich mir
die Freiheit, über dieselbe zu spekulieren und sie auf den Mangel an Belegen zurückführen. Mea culpa. Hiermit
seien einige Beispiele für die Verwendung des Wortes nach 1988 nachgereicht:

"Die Proklamation von „Bedenkjahren“, wie es 2008 in Österreich passiert, könnte zunächst als vernünftiges Vorhaben betrachtet werden, reflexiv inne zu halten und zu sondieren, was zum Minimum an offizieller Geschichte zu zählen wäre. Ein solches Verfahren aber müsste zu aller erst bekräftigen, dass es auf kulturelle Artefakte Bezug nimmt, auf die zuvor genannten Archive ebenso, wie auf die Poetiken der HistorikerInnen. 1848 – 1918 – 1938 – 1968, die Stationen des heurigen Bedenkjahres: Für sich, da ist den Kritikern des „Zwangs der runden Zahl“ als Anstoß des Rückblickens zuzustimmen, besagen die Daten wenig. Sie gewinnen Bedeutung erst in der Rahmung durch Narrative, durch kulturelle Konventionen. "Quelle:
http://igkultur.at/igkultur/kulturrisse/1207745399/1207836231
""Auszeit - Hanns Koren Bedenkjahr"
Mit einem äußerst breit gefächerten Programm würdigt man in der Steiermark den Kulturpolitiker und Autor Hanns Koren (1906-1985) zu seinem 100. GeburtstagQuelle:http://steiermark.orf.at/stories/97595/
"Seit dem Bedenkjahr "1992" - 500 Jahre Conquista Lateinamerikas unterstützen Salzburger ReligionslehrerInnen in Zusammenarbeit mit dem Verein INTERSOL eine Katecheten- und Lehrerausbildung in Machaqua/Bolivien."Quelle:https://www.ph-online.ac.at/kph-es/lv.detail?clvnr=112736
von anachoret am Dec.2010

 
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@anachoret: "Gedenkjahr (Politiker-Neuprägung)"
so o.ä. könnte doch als "Übersetzung" reichen; die dzt. Erklärung dann als ersten Kommentar dazu hier herein stellen. Mein Vorschlag: Den jetzigen Kommentar über die neg. Bewertung (evtl. schon vorher) in einen 2. Kommentar pasten. Das "Bearbeiten" bzw. das grüne Symbol beim Wort im "Wörterbuch" bietet ja die Möglichkeit zum Verändern.
von Koschutnig am Dec.2010

 


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Als Bairisch fasst man einen Dialektverbund nichtstandardisierter Varietäten im Südosten des oberdeutschen Sprachgebietes zusammen, die zum deutschen Sprachraum gezählt werden. Die bairischen Mundarten werden im Osten des oberdeutschen Sprachraums gesprochen – man bezeichnet sie daher auch als Ostoberdeutsch.

Innerhalb des Bairischen wird zwischen Nordbairisch, Mittelbairisch und Südbairisch unterschieden.

Der bairische Sprachraum umfasst im Freistaat Bayern die Regierungsbezirke Oberbayern, Niederbayern und Oberpfalz, das Staatsgebiet Österreichs mit Ausnahme Vorarlbergs, ferner Südtirol, die zimbrischen und karnischen Sprachinseln in Oberitalien und das südliche Vogtland im Freistaat Sachsen.

In der Sprachwissenschaft wird die Schreibweise Bairisch verwendet und bairisches Sprachgebiet. Im Unterschied dazu bezeichnet das Wort Bayerisch keine Sprachdialekte, sondern bezieht sich ausschließlich auf ein politisches Territorium, den Freistaat Bayern. Die unterschiedlichen Schreibweisen wurden eingeführt, weil einerseits in Bayern außer den bairischen (in Altbayern) auch fränkische und schwäbisch-alemannische Dialekte gesprochen werden, andererseits die bairischen Dialekte sich nicht auf Bayern beschränken, sondern auch in Österreich, Südtirol und in einigen isolierten Sprachinseln der oberitalienischen Provinz Trentino sowie der Ostschweiz gesprochen werden.

Das Bairische verbreitete sich im Zuge von Wanderungsbewegungen der Menschen über das heutige Südbayern östlich des Lechs hinaus und im Laufe des Mittelalters über das heutige Österreich östlich des Arlbergs, Südtirols und einigen Gebieten in Westungarn (heutiges Burgenland), Italiens, sowie Teile des heutigen Sloweniens und Tschechiens. In dieser Zeit vermischten sich auch Teile des Bairischen (im heutigen Süd- und Ostösterreich) mit slawischen und rätoromanischen Sprachelementen. Anschaulich wird dies bei bestimmten Ortsnamen und in einigen Dialektausdrücken.

Mit mehr als 13 Millionen Sprechern bildet das Bairische das größte zusammenhängende Dialektgebiet im deutschen Sprachraum. [Quelle:http://de.wikipedia.org/wiki/Bairische_Dialekte]