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füßeln (jemanden) : jemandem ein Bein stellen [füßeln (jemanden)]


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füßeln (jemanden)

jemandem ein Bein stellen

Referenz von füßeln (jemanden)




Art des Wortes: Verb

Erstellt von: dingle am Jun.2011

Links: Bairisches Wörterbuch : füßeln (jemanden) - Referenz von füßeln (jemanden)



  


Bekanntheit

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Bewertungen (3)



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Grimm:
einen fuszlen, ihm ein bein stellen, ihn über einen vorgestellten fusz, ein vorgestelltes bein fallen machen. Aler 828b. in demselben sinne noch kärnt. einen füeszln. Lexer 106.

von dingle am Jun.2011

 
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Total unerotisch
im Gegensatz zur häufigsten Wort-Verwendung.Ein einziges Beispiel für die Verwendung in dieser Bedeutung hab ich gefunden- aus Wien. Ob die Mutter eine Kärntnerin ist ? "...Er ist im Park ausgerutscht und hat sich verletzt." - Reika sah die Frau an. [...] "Ich bin daran schuld, dass Daisuke hingeflogen ist. Ich habe ihn gefüßelt, weil ich so blöd bin!" (Mangas [Daisuke&Sazume] 15. Sept. 2011, 9:53) http://tinyurl.com/6kmkmef













von Koschutnig am Oct.2011

 


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Als Bairisch fasst man einen Dialektverbund nichtstandardisierter Varietäten im Südosten des oberdeutschen Sprachgebietes zusammen, die zum deutschen Sprachraum gezählt werden. Die bairischen Mundarten werden im Osten des oberdeutschen Sprachraums gesprochen – man bezeichnet sie daher auch als Ostoberdeutsch.

Innerhalb des Bairischen wird zwischen Nordbairisch, Mittelbairisch und Südbairisch unterschieden.

Der bairische Sprachraum umfasst im Freistaat Bayern die Regierungsbezirke Oberbayern, Niederbayern und Oberpfalz, das Staatsgebiet Österreichs mit Ausnahme Vorarlbergs, ferner Südtirol, die zimbrischen und karnischen Sprachinseln in Oberitalien und das südliche Vogtland im Freistaat Sachsen.

In der Sprachwissenschaft wird die Schreibweise Bairisch verwendet und bairisches Sprachgebiet. Im Unterschied dazu bezeichnet das Wort Bayerisch keine Sprachdialekte, sondern bezieht sich ausschließlich auf ein politisches Territorium, den Freistaat Bayern. Die unterschiedlichen Schreibweisen wurden eingeführt, weil einerseits in Bayern außer den bairischen (in Altbayern) auch fränkische und schwäbisch-alemannische Dialekte gesprochen werden, andererseits die bairischen Dialekte sich nicht auf Bayern beschränken, sondern auch in Österreich, Südtirol und in einigen isolierten Sprachinseln der oberitalienischen Provinz Trentino sowie der Ostschweiz gesprochen werden.

Das Bairische verbreitete sich im Zuge von Wanderungsbewegungen der Menschen über das heutige Südbayern östlich des Lechs hinaus und im Laufe des Mittelalters über das heutige Österreich östlich des Arlbergs, Südtirols und einigen Gebieten in Westungarn (heutiges Burgenland), Italiens, sowie Teile des heutigen Sloweniens und Tschechiens. In dieser Zeit vermischten sich auch Teile des Bairischen (im heutigen Süd- und Ostösterreich) mit slawischen und rätoromanischen Sprachelementen. Anschaulich wird dies bei bestimmten Ortsnamen und in einigen Dialektausdrücken.

Mit mehr als 13 Millionen Sprechern bildet das Bairische das größte zusammenhängende Dialektgebiet im deutschen Sprachraum. [Quelle:http://de.wikipedia.org/wiki/Bairische_Dialekte]