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Sesselfuß : Stuhlbein [Sesselfuß]


-2

Sesselfuß

der, -es, Umlaut+ -e
[ seslfu(a)s; Pl.: seslfüße, seslfias, ]
Stuhlbein

Referenz von Sesselfuß




Art des Wortes: Substantiv

Erstellt von: Koschutnig am Oct.2014

Links: Bairisches Wörterbuch : Sesselfuß - Referenz von Sesselfuß



  


Bekanntheit

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* »Dann machten sie sich an die Arbeit. Sie sägten die Sesselfüße mehr als zur Hälfte durch. So weit, dass sie noch nicht zusammenbrachen. Auch der Lehrertisch blieb nicht unverschont. Als die Sägearbeit beendet war, strichen sie die Sitzflächen mit Kraftkleber an.« (www.hs-leogang.salzburg.at)

* » Auf die beiden Steirer wurde eingetreten und eingeschlagen, so kräftig, dass sogar zwei Sesselfüße abgebrochen waren.« (26.05.2012 www.kleinezeitung.at › Stmk )

Anton Wildgans: » Stimmen tasteten heran, beruhigende und erschreckende, und die Welt ringsumher ward riesengroß und nicht mehr ganz geheuer: ein Dunkles, Drohendes, was viel später erst Kasten hieß, ein Dickicht von glatten, kühlen Stämmen, die vielen Sesselfüße um den Tisch herum, und über Wänden aus unzähligen blauen Körbchen mit Tapetenblumen spannte sich, ein trübweißer Himmel, die Decke. « („Dein Bruder. Eine Kindheitserinnerung aus dem Jahre 1883)
von Koschutnig am Oct.2014

 


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Als Bairisch fasst man einen Dialektverbund nichtstandardisierter Varietäten im Südosten des oberdeutschen Sprachgebietes zusammen, die zum deutschen Sprachraum gezählt werden. Die bairischen Mundarten werden im Osten des oberdeutschen Sprachraums gesprochen – man bezeichnet sie daher auch als Ostoberdeutsch.

Innerhalb des Bairischen wird zwischen Nordbairisch, Mittelbairisch und Südbairisch unterschieden.

Der bairische Sprachraum umfasst im Freistaat Bayern die Regierungsbezirke Oberbayern, Niederbayern und Oberpfalz, das Staatsgebiet Österreichs mit Ausnahme Vorarlbergs, ferner Südtirol, die zimbrischen und karnischen Sprachinseln in Oberitalien und das südliche Vogtland im Freistaat Sachsen.

In der Sprachwissenschaft wird die Schreibweise Bairisch verwendet und bairisches Sprachgebiet. Im Unterschied dazu bezeichnet das Wort Bayerisch keine Sprachdialekte, sondern bezieht sich ausschließlich auf ein politisches Territorium, den Freistaat Bayern. Die unterschiedlichen Schreibweisen wurden eingeführt, weil einerseits in Bayern außer den bairischen (in Altbayern) auch fränkische und schwäbisch-alemannische Dialekte gesprochen werden, andererseits die bairischen Dialekte sich nicht auf Bayern beschränken, sondern auch in Österreich, Südtirol und in einigen isolierten Sprachinseln der oberitalienischen Provinz Trentino sowie der Ostschweiz gesprochen werden.

Das Bairische verbreitete sich im Zuge von Wanderungsbewegungen der Menschen über das heutige Südbayern östlich des Lechs hinaus und im Laufe des Mittelalters über das heutige Österreich östlich des Arlbergs, Südtirols und einigen Gebieten in Westungarn (heutiges Burgenland), Italiens, sowie Teile des heutigen Sloweniens und Tschechiens. In dieser Zeit vermischten sich auch Teile des Bairischen (im heutigen Süd- und Ostösterreich) mit slawischen und rätoromanischen Sprachelementen. Anschaulich wird dies bei bestimmten Ortsnamen und in einigen Dialektausdrücken.

Mit mehr als 13 Millionen Sprechern bildet das Bairische das größte zusammenhängende Dialektgebiet im deutschen Sprachraum. [Quelle:http://de.wikipedia.org/wiki/Bairische_Dialekte]