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latschen : beim Gehen die Füße nicht heben [latschen]


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latschen

beim Gehen die Füße nicht heben

Referenz von latschen




Erstellt von: System32 am Jun.2005

Ähnlich klingend:                            

Links: Bairisches Wörterbuch : latschen - Referenz von latschen



  


Bekanntheit

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Bewertungen (4)



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Wie auch "ladschn" kennt das fast jeder Deutsche!

von Compy am Sep.2013

 
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Weg damit! Ein Blick auf den Eintrag im DWDS beweist es:
3x aus der DDR:* (Hermann Kant: "Die Aula", Berlin 1965)
»Nebbich, so' n bißchen Umdenken, das bringt ihr schon, da latscht ihr im großen Haufen einen Tag lang rund um einen Platz und pfuit, weg ist der Revanchismus.« (Hermann Kant: "Die Aula", Berlin 1965)
* »August Petruschka latscht seinen Weg durchs Leben« (Erwin Strittmatter: "Der Laden", Berlin-Ost 1983)
* »Es regnet Bindfäden. Fluchend latsche ich durch die Pfützen, beeile mich, um nicht klatschnaß zu werden und am ersten Arbeitstag unpünktlich zu sein.« (Landolf Scherzer: "Der Erste", Berlin-Ost 1988)und aus Hamburg:* »... Sie latschen vielmehr, verschwitzt vom Tagewerk und dreckig von der Scholle, mit Gummistiefeln ins Schloß «(Der Spiegel, 18.07.1983)* (Die Zeit, 30.11.2008)
»Diese Schichten interessieren uns nicht, sondern jene, bei denen das Meer hier trockenfiel. Da latschten die Dinosaurier durch.«(Die Zeit, 30.11.2008)

von Koschutnig am Sep.2013

 


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Als Bairisch fasst man einen Dialektverbund nichtstandardisierter Varietäten im Südosten des oberdeutschen Sprachgebietes zusammen, die zum deutschen Sprachraum gezählt werden. Die bairischen Mundarten werden im Osten des oberdeutschen Sprachraums gesprochen – man bezeichnet sie daher auch als Ostoberdeutsch.

Innerhalb des Bairischen wird zwischen Nordbairisch, Mittelbairisch und Südbairisch unterschieden.

Der bairische Sprachraum umfasst im Freistaat Bayern die Regierungsbezirke Oberbayern, Niederbayern und Oberpfalz, das Staatsgebiet Österreichs mit Ausnahme Vorarlbergs, ferner Südtirol, die zimbrischen und karnischen Sprachinseln in Oberitalien und das südliche Vogtland im Freistaat Sachsen.

In der Sprachwissenschaft wird die Schreibweise Bairisch verwendet und bairisches Sprachgebiet. Im Unterschied dazu bezeichnet das Wort Bayerisch keine Sprachdialekte, sondern bezieht sich ausschließlich auf ein politisches Territorium, den Freistaat Bayern. Die unterschiedlichen Schreibweisen wurden eingeführt, weil einerseits in Bayern außer den bairischen (in Altbayern) auch fränkische und schwäbisch-alemannische Dialekte gesprochen werden, andererseits die bairischen Dialekte sich nicht auf Bayern beschränken, sondern auch in Österreich, Südtirol und in einigen isolierten Sprachinseln der oberitalienischen Provinz Trentino sowie der Ostschweiz gesprochen werden.

Das Bairische verbreitete sich im Zuge von Wanderungsbewegungen der Menschen über das heutige Südbayern östlich des Lechs hinaus und im Laufe des Mittelalters über das heutige Österreich östlich des Arlbergs, Südtirols und einigen Gebieten in Westungarn (heutiges Burgenland), Italiens, sowie Teile des heutigen Sloweniens und Tschechiens. In dieser Zeit vermischten sich auch Teile des Bairischen (im heutigen Süd- und Ostösterreich) mit slawischen und rätoromanischen Sprachelementen. Anschaulich wird dies bei bestimmten Ortsnamen und in einigen Dialektausdrücken.

Mit mehr als 13 Millionen Sprechern bildet das Bairische das größte zusammenhängende Dialektgebiet im deutschen Sprachraum. [Quelle:http://de.wikipedia.org/wiki/Bairische_Dialekte]